So, was habe ich nun, nach mittlerweile neun Wochen München zu berichten? Im Allgemeinen nicht sehr viel, im Speziellen aber dafür dann umso mehr 😉

Vorne weg: die Zeit von Anfang September bis Ende Oktober sah in etwa Woche für Woche so aus. Montagmorgens um kurz nach 6 Uhr vom Nordosthessischen aus nach München, fleißig und emsig machen und tun, freitags gegen späten Nachmittag wieder mit dem Zug für das Wochenende gen Heimat. Und dann alles wieder von vorne …

Dieser lustige Turnus war der noch nicht vorhandenen fixen Bleibe geschuldet, die sich einfach nicht einstellen wollte. Aus eben diesem Grund waren diese Wochen auch von einem gewissen Vagabunden-Dasein geprägt, das mir so manche Couch und so manches Hotelbett näherbrachte. Wobei die Wochen mit Couch-Fokus in den Abendstunden weitaus lustiger waren, wie man sich denken kann, wenn Freunde und Kollegen einem Asyl bieten.

Highlight dieser wirklich abwechslungsreichen Zeit [meine Eltern dürfen diesen Absatz jetzt ruhig überspringen] dürfte der spätabendliche Einstieg in die Wohnung meines Gastgebers über dessen Balkon gewesen sein. Merkt euch: wenn ihr keine Ahnung habt ob und wo es einen Zweitschlüssel geben könnte, ist es hilfreich den eigenen, ausgehändigten nicht in der Agentur liegen zu lassen. Festzuhalten bleibt: ich bin nicht zum Geheimagenten oder katzengleichen Einbrecher geboren. Geschmeidig wie ein Stahlwerk bin ich aber dennoch erst über die Balkonbrüstung und schließlich auch ins Warme gekommen. Der Wille. Der Weg. Das Ziel. Ihr wisst schon Bescheid, nicht wahr?

Nun, seit Anfang der Woche, habe ich zumindest für den November vier Wände, die ich mehr oder minder mein „Eigen“ nennen kann. In dieser Übergangsphase hoffe ich zudem auf eine positive Zusage für meine Traum-/Wunsch-/Nummer1-Wohnung in München Laim. U-Bahn-Station, Einkaufsmöglichkeiten, Bank, Bäcker und Park um die Ecke wären ebenso vorhanden wie Zimmer/Küche/Bad/großer Balkon zu sehr angenehmen Konditionen.

Aktuell bin ich mit zwei weiteren Kandidaten dem Urteilsvermögen des Hausverwalters ausgeliefert, hoffe aber darauf, dass der Mann Geschmack hat (und auf die Empfehlung der aktuellen Bewohnerin hört). Das ist übrigens auch der Punkt, ab dem ihr von jetzt bis Mitte des Monats gerne regelmäßig an mich denken und mir die Daumen drücken dürft, damit das was wird.
Wenn es klappt, seid ihr alle herzlichst eingeladen mich dann in Bavaria-City zu besuchen … Auch wenn die vorläufige Gästeliste schon jetzt jedes Wochenende bis Ende April abdecken dürfte.

Jobmäßig halte ich es mal mit dem guten Herrn Stromberg: „Läuft.“ Ich habe keinerlei Grund zu mich zu beschweren, kann mir meine Zeiten (und die Workload) recht flexibel einteilen, habe meiner Meinung nach sehr angenehme und coole Kunden/Projekte in Bearbeitung und bin auch so sehr happy mit dem, wie es aktuell ist.
Hier dürft ihr auch gerne mit gutem Karma und Co. dafür sorgen, dass das so bleibt. Ja, wirklich!

Von München selbst habe ich dummerweise leider noch nicht so viel gesehen. Ein paar nette Restaurants und Bars habe ich aber schon kennengelernt, was eine ganz gute Basis für meine Gastgeberrolle in spe darstellen dürfte und auch euch im Falle des Falles zu Gute kommen wird 🙂

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