High Five Etiquette


Bitte merken: Die High-Five-Zone zwischen dir und deinem High-Five-Partner entspricht genau der Distanz einer von dir geworfenen Mikrowelle. Danke.

PS: Als Kind der 90er ist der „Fresh Prince“ natürlich mein Favorit, gefolgt von der „Windmill“. Wer mir beim nächsten Treffen bereits bei der Begrüßung eine High-Five-Freude machen möchte, der weiß ab jetzt Bescheid.

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Daft Punk – Derezzed Guitar Cover


Nach drei Minuten, als der Sabber aus dem Mundwinkel zu tropfen begann, bekam ich die Kinnlade wieder zu. Fucking awesome!

LEKS – Streetart bis zum Anschlag


Für die dollen fünf Minuten in der Mittags- oder auch Kreativpause, in denen man auf der Suche nach Wildem, Verrücktem, Streetart, Musik und allem anderen ist, bin ich über das soup.io-Blog von LEKS gestolpert. Und allein für die Subline „Liebe ist so ein Wort. Elefantenscheiße auch.“ möchte man zum High Five ansetzen. Deluxe ohne Ende!

Heute vor neun Jahren: Patellaluxation rechts


Auf den Tag genau vor neun Jahren habe ich mir mein rechtes Knie zerschossen. Es war gegen kurz nach 20 Uhr beim Basketballtraining der Herren-Mannschaft, als ich beim Kampf um den Rebound nach dem Freiwurf auf dem Fuß meines Mitspielers landete und dann … naja … die Kniescheibe sprang aus ihrer Gelenkpfanne, hing für etwa fünf Minuten ziemlich weit rechts außen und rückte dann wieder an ihre angestammte Position. Ein paar meiner damaligen Teamkameraden wechseln immer noch die Gesichtsfarbe, wenn ich die Anekdote fallen lasse (was verdammt Spaß macht) 😀

Was folgte waren meine erste Krankenwagenfahrt, anregende Unterhaltungen mit den Ärzten (man glaubt gar nicht wie nett und entspannt Notfallpersonal sein kann, wenn man nicht mit einer Brand-, Verätzungs-, Stech- oder Schusswunde auftaucht) und mein zweiter Gips innerhalb von nur vier Monaten, nachdem ich mir Anfang des Jahres bereits das Handgelenk angebrochen hatte.

Insgesamt fand und finde ich die Situation herrlich absurd und amüsant. In zehn Jahren Vereinsfußball hatte ich keine einzige nennenswerte Verletzung, in neun Monaten Vereinsbasketball hingegen wurde ich zum Dauergast bei den Ärzten meiner Heimatregion.

Die anschließende Reha war mehr oder minder witzig, aber es hat sich gelohnt, da ich mein rechtes Knie heute wieder zu 95 Prozent belasten kann. Einzig die Warnung meiner Physios und Ärzte, dass mir Ähnliches auf Grund der Beschaffung meiner Gelenkpfannen wieder passieren könnte ist als Lehre geblieben. Und das Wissen, dass es einem unterm Gips immer dann kratzt, wenn man es nicht gebrauchen kann, da man nicht rankommt.

Heaven is a Halfpipe – 34 Awesome Skate Shots


Dieses fantastische Foto von Maurese Polizio und 33 weitere ebenso großartige Skate-Bilder gibt es in der Sammlung von freephotoresources zu bewundern. Sehr coole Serie!

Ruhe da oben


Herrje, reicht es nicht erst um 23.40h aus der Agentur zu kommen? Nein, mein dröger Schädel kennt beim Denken kein Pardon und rattert immer noch, obwohl ich schon eine halbe Stunde an der Matratze zu horchen versuche …

Respektsbekundung


Normalerweise gucke ich ja weder Grey’s Anatomy noch Private Practice und Co., da mich das Ganze nie wirklich gereizt oder sonstwie erreicht hat. Allerdings bin ich letzten Mittwoch beim Zappen an einer Szene hängengeblieben, die mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht.

Einer der weiblichen Charaktere bei Private Practice wurde – wenn ich es richtig mitbekommen habe – in einer der letzten Folgen vergewaltigt und trug einen enormen Hass auf sich, ihre Umwelt und alle Freunde, die ihr irgendwie helfen wollen mit der Situation fertig zu werden, mit sich herum, als sie in der Kaffeeküche mit einem der anderen Charaktere ins Gespräch kam und sich dafür bedankte, dass er sich nicht um ihr Schicksal kümmere oder ihr seine Hilfe anböte. Der Dialog, der sich daraus entspann, sah in etwa so aus:

Sie: „Danke, dass du mich in Ruhe lässt.“
Er: „Für dich würde ich jederzeit Nichts tun. Das weißt du doch.“

Ich habe das lange auf mich wirken lassen und komme mehr und mehr zu dem Schluss, dass es kaum eine schönere Respekts- und Sympathiebekundung geben kann, als jemanden im Guten wie im Schlechten auch mal in Ruhe zu lassen.